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Traffic

In der Informationstechnologie meint Traffic neutral die Mengen der Zugriffe und der Besucher. Traffic gibt es überall da, wo Computer vernetzt sind, unabhängig von der Größe des Netzwerks (ortsgebundenes LAN, organisationseigenes Intranet, weltumspannendes Internet) und der Art der Datenübertragung (Funk, Kabel). Gängige deutsche Begriffe lauten Besucherverkehr und Datenstrom. Die digitalisierten Informationen werden in sogenannten Paketen verschickt. Der Datendurchsatz gibt an, wie viele Daten pro Sekunde übermittelt werden. Er wird normalerweise in Kilobit oder Megabit pro Sekunde genannt.

Neben dem technischen Aspekt gibt es den wirtschaftlichen, der im Online Marketing wichtig ist. Marketingfachleute haben ein ausgeprägtes Interesse am Webtraffic, weil die Angaben über die Internetzugriffe präzises Arbeiten ermöglichen. Deswegen wird Traffic aufwendig analysiert. Die Erkenntnisse führen zu diversen Marketingaktivitäten unter anderem bei der Suchmaschinenoptimierung und der Benutzerführung.

Traffic als Schlüsselbegriff des Online Marketing

Je höher der Traffic, desto größer ist die mögliche Conversion. Das bezieht sich auf die Websitebesucher, die beispielsweise zu Kunden eines Händlers oder Mitgliedern eines Vereins werden. Um die wirtschaftliche Funktion des Traffic zu nutzen, braucht es Kennzahlen. Die Daten für die Kennzahlen liefern Analysetools, die den Traffic messen und auswerten. Der Traffic an sich ist bereits eine Kennzahl, die absolute Zahl der Seitenaufrufe. Weitere Kennzahlen geben unter anderem die Zahl der aufgerufenen Unterseiten und die Zeit an, die sich Nutzer eine Website anschauen.

Die Marketinganalyse greift auf die aus dem Traffic gewonnenen Daten zu. Sie rekonstruiert, was der Besucher auf der Website tut, was ihm darauf gefällt und wie profitabel sein Besuch ist. Der übliche Begriff für das Vorgehen des Kunden lautet Customer Journey. Ein Beispiel: Wenn Besucher nur kurz auf den Produktseiten eines Onlineshop verweilen, nachdem sie sich ausführlich auf der Einstiegsseite des Shops informiert haben, liegt das Problem sicherlich auf der Produktseite oder den folgenden Seiten. Also wird der Traffic für jeden Abschnitt der Customer Journey betrachtet, um Schwachstellen in der Benutzerführung und der Funktionalität des Shops zu ermitteln.

Neben dem Verhalten auf der eigentlichen Website möchte der Marketer wissen, woher ein Kunde kommt. Hat er auf den Link in einer geschalteten Anzeige geklickt, handelt es sich um ein positives Feedback für das eigene Suchmaschinenmarketing. Kommt der Klick über eine Verwechslung mit einem namensähnlichen Shop in einer anderen Branche zustande, wird er selten in einer Conversion münden. Traffic ist im Online Marketing qualitativ zu betrachten, die absolute Zahl der Zugriffe ist nur ein Wertungskriterium von vielen. Erst das Zusammenspiel der Kennzahlen macht den Traffic verständlich.

So wird der Traffic ermittelt

Es gibt viele Helfer für diese Arbeit. Die eingesetzten Programme unterscheiden sich in Funktionsumfang, Preis, Informationsgenauigkeit und Bekanntheitsgrad. Manche Programme eignen sich für die tägliche Arbeit eines Marketingspezialisten, andere richten sich an interessierte Laien. Die grundsätzliche Arbeitsweise eines solchen Tools ist, die Zugriffe auf eine Website zu messen und deren Herkunft zu bestimmen. Die Messungen selbst erfolgen immer zu einem bestimmten Moment, ihre zeitlich festgelegte Wiederholung ermöglicht die Trenderkennung. Die Gruppierung verschiedener Messwerte vermittelt Informationen über die Nutzer der Website.

Diese Tools machen aus Traffic verwertbare Zahlen

  • Google Analytics ist der Standard, wenn es darum geht, Traffic zu ermitteln und statistisch aufzubereiten. Das kostenlose Tool liefert eine Fülle an Optionen, die verstanden und beherrscht sein wollen.
  • Similar Web orientiert sich an Google Analytics, was den Funktionsreichtum anbetrifft.Wer ihn voll ausschöpfen möchte, greift zur kostenpflichtigen Variante des Programms.
  • SEMrush gibt es ausschließlich als kommerzielles Angebot. Das Tool ist vorrangig für das Suchmaschinenmarketing gedacht, daher die englische Abkürzung SEM dafür im Titel.
  • VisitorsDetective ist für Einsteiger sinnvoll, die schnell Basisdaten zum Traffic benötigen. Auch für dieses Tool muss der User bezahlen