Linkspam ist vor allem in der Offpage-Optimierung ein Begriff. Es gibt diverse Formen von Linkspam. Generell gemeint ist damit ein künstlicher Backlink von geringer Qualität, der einem Endnutzer wenig bis gar keinen Nutzen bietet. Besonders im Bereich des Blackhat-SEO gibt es immer wieder Versuche, Suchmaschinen-Algorithmen durch verschiedene Formen des Linkspam auszutricksen.

Gekaufte Links

Diese Form des Linkspam ist durch die Google Panda und Penguin Updates besonders in Verruf geraten. Gekaufte Links sind im Grunde nichts anderes als Links (Empfehlungen), für die ein Geld gezahlt wurde, oder eine andere Form der materiellen Bezahlung erfolgte. Erkennen ließen sich diese Links früher häufig daran, dass sie keinen Bezug zum Content auf der verlinkenden Seite hatten.

Seit den neuesten Google Updates setzen mehr und mehr Webmaster auf qualitativ hochwertigen Content, und daher lassen sich bezahlte Links weniger gut als solche identifizieren.

Blog-Kommentar-Spam

Beim Blog-Kommentar Spam werden gezielt Blogs mit aktivierter Kommentarfunktion mit gleicher oder ähnlicher Thematik wie die der Zielseite gesucht. Dann werden Blog-Kommentare mit einem oder mehreren Links hinterlassen, die mit dem Blogpost wenig bis gar nichts zu tun haben, oder sehr generisch sind. Phrasen wie „Toller Inhalt“ oder „Ich habe lange gesucht, aber konnte im Netz keine besseren Inhalte finden“ sind Markenzeichen dieser Blog-Kommentar Spammer.

Aber auch Text-Spinning lässt sich in Blog-Kommentaren häufig finden, was dann von zu grammatikalisch unkorrekten bis hin zu völlig sinnfreien Texten führt. Blogging-Plattformen wie Blogger und Livejournal reagierten in den letzten Jahren darauf, indem sie automatisch Links in Kommentare auf nofollow setzten.

Blogs mit einem Artikel

Eine weitere beliebte Methode des Linkspam ist das Erstellen eines neuen Blogs auf einer der kostenlosen Blogging-Plattformen (Livejournal, Dreamwidth, WordPress.com oder Blogger). Auf diesem Blog wird dann ein einziger Artikel gepostet, der einen Link zur Zielseite erhält. Der Inhalt des Artikels ist für gewöhnlich von minderwertiger Qualität ohne viel Mehrwert für den Leser.

Es gibt noch viele weitere Formen des Linkspam, die alle von Google hart abgestraft werden. Mittlerweile können spammende Seiten dem Spam-Team von Google sogar über ein speziell dafür bereitgestelltes Formular gemeldet werden.

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