Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Plattform zur Erstellung und Pflege von Datenmengen (wie beispielsweise Texten, Bilder oder Videos), und Präsentation diese in Form einer Webseite. Dabei ist meistens nur minimale Kenntnis von PHP-Code oder HTML/CSS notwendig.

Gerade mit dem Web 2.0 sind Content-Management-Systeme mehr und mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Seit ein paar Jahren arbeiten auch viele Webdesigner vorwiegend mit Content-Management-Systemen, um Webseiten für ihre Klienten zu designen. Die wichtigsten und bekanntesten CMS werden im Folgenden kurz vorgestellt.

WordPress

Mit rund 23% Marktanteil ist WordPress bei weitem das führende und am weitesten entwickelte Content-Management-System. Ursprünglich begann es als eine Blogging-Plattform, kann aber mittlerweile für so gut wie jede Art von Webseite eingesetzt werden. Da es sich um eine Open-Source-Software handelt, können Erweiterungen in Form von Plugins, und Designs/Themes auch von Dritten erstellt werden. Dies hat zur Folge, dass es für WordPress mittlerweile hunderttausende von Plugins für so gut wie jeden Einsatzzweck gibt.

Dank einer Vielzahl an Sicherheitsmechanismen und -plugins gehört WordPress zudem zu einem der sichersten und benutzerfreundlichsten CMS.

Joomla

Mit 8% ist Joomla immer noch sehr verbreitet, und zeichnet sich vor allem durch seine Erweiterbarkeit und seine Benutzerfreundlichkeit aus. Durch das umfangreiche Backend und einen Texteditor brauchen Nutzer keine Code-Kenntnisse. Joomla eignet sich also auch für Neulinge.

Contao

Contao hat 6% Marktanteil. Auch dieses Content-Management-System ist Open Source, und eignet sich aufgrund seiner Struktur und Kompaktheit vor allem für kleinere Unternehmen.

Typo 3

Mit 4% ist Typo 3 ein eher kleineres CMS. Obwohl es sehr umfangreich und erweiterbar ist, setzen die Installation und Einrichtung tiefgehendes Fachwissen voraus. Dementgegen steht die einfache Bedienbarkeit durch anpassungsfähige Benutzeroberfläche

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